Zero Emission Village mit Lehrzeichentrickfilm – Weilerbach

Cartoon: Die drei kleinen Schweinchen

Grafik: Valeria Cozzarini

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„Mit erneuerbaren Energien werden Geld und Jobs in der Region gehalten“, weiß Teresa Karayel, Energiewendemanagerin von Weilerbach – einer Gemeinde mit acht Ortsteilen (14.700 Einwohner plus 4.000 US-Amerikaner). Die Gemeinde gehört hinsichtlich der Umwandlung zu einer 100% erneuerbaren Energieversorgung zu Deutschlands Spitze. Die Elektrizitäts- und Heiznachfrage wird in zunehmendem Maße von einem Mix aus Photovoltaik, Solarthermie, Windkraft, Biomasse und Geothermie befriedigt. Während der Laufzeit des Forschungsprojektes DEMS (Decentralized Energy Management System) wurden örtliche Elektrizitätsproduzenten mit Konsumenten zusammengebracht und die Wettervorhersage dazu genutzt, die Anwendung von EE-Anlagen effizient zu planen.

Als Partner des EU-Projektes “Sustainable Energy Management System” (sems; Laufzeit: 2007-2012) hat sich Weilerbach das Ziel gesetzt, ein “Zero Emission Village“ zu werden. Die Gemeinde hat große Schritte zur Erreichung dieses Ziels getan, insbesondere im Bereich der Gebäudesanierung, wo eine umfassende Beratung und Unterstützung der Bürger stattgefunden hat.
In Anlehnung an das Motto „Save energy and have fun!” wurde während des Projektes ein Stroh-Plusenergiehaus gebaut, dessen Betriebsart in weiterbildender Weise erklärt wurde: im Form eines Zeichentrickfilms namens “Die drei kleinen Schweinchen”. Basierend auf dem gleichnamigen populären Kurzfilm legt der Zeichentrick Erwachsenen und Kindern die Vorteile eines Plusenergiehauses dar. Aus technischer Sicht “gewinnt” das Haus im Herbst Energie durch die Speicherung von Solarenergie in einer kernaktivierten Bodenplatte aus Beton. Diese kann dann im Winter und frühen Frühjahr zu Heizzwecken verwendet werden. 

http://vimeo.com/17464098