Photovoltaik im ländlichen Raum in Rumänien

Photovoltaik im ländlichen Raum in Rumänien
Von %Autor am %Datum veröffentlich

Von der Sonne reich beschienen, können ländliche Gemeinden, die in den Hügel- und Feldgebieten liegen, diese erneuerbare Energiequelle für das Wohl der Gemeinschaft nutzen.

Allerdings müssen wir konstatieren, dass die von den in den letzten Jahren aufgebauten Photovoltaikanlagen in Rumänien erzeugte Energie in das nationale Netz einspeist wird und dass die Nachbargemeinden, deren Land gekauft oder gepachtet wurde, keinen Vorteil davon haben.

Der Austausch von Know-how zwischen den Städten und Gemeinden, die Studienreisen in andere Länder, die in Bezug auf die Erschließung erneuerbarer Energien weiter fortgeschritten sind, verursachten eine Änderung bei den Visionen und förderten innovative Ideen in den benachteiligten ländlichen Gebiete.

Die Umsetzung der SEAPs im Rahmen des Projekts 100%-EE-Kommunen erlaubt, Ideen in Form von in dem Plan enthaltenen Aktionen zu realisieren sowie die nächsten Schritte in Richtung der Verwirklichung der Ziele zu gehen.

Drei Gemeinden von den Mitgliedern der Gruppe „Bacau County for CoM“ verpflichteten sich zum Aufbau kleiner Solaranlagen für die Straßenbeleuchtung. Warum kleinere Projekte? Für gibt es zwei gute Gründe:

  • es ist einfacher, eine Finanzierung für Projekte mit geringeren Kosten zu erhalten; es gibt viele Gemeinden, die große Projekte unter Verschluss halten, weil sie keine Finanzierung auftreiben konnten, obwohl die Projekte genehmigt waren; eines dieser Beispiele ist die Stadt Slanic Moldova, die vor ein paar Jahren an einem großen Projekt arbeitete;
  • um das tatsächliche Funktionieren eines solchen Systems unter den lokalen Bedingungen bezüglich seiner Effizienz, den notwendigen laufenden Wartungskosten und den Wetterbedingungen vor Ort zu testen. Natürlich haben dies die Machbarkeitsstudien bestätigt, aber manchmal sieht die Realität anderes aus.

Ein weiterer nicht zu vernachlässigender Grund ist die Anregung an die Eigentümer und kleineren lokalen Investoren Systeme zu nutzen, die nach der Amortisation der Investitionen niedrigere Stromrechnung gewährleisten.

Fachleute sagen, dass es sinnvoll ist, Photovoltaik-Anlagen in nicht elektrifizierten Gebieten zu nutzen, in abseitsliegenden Häusern oder Gemeinden, die nicht an das Stromnetz angeschlossen sind. Allerdings sind die Probleme, die Kosten und die Zuständigkeit der Kommunen; in solchen Situationen müssen die privaten Eigentümer die Kosten tragen, die eventuell von Programmen wie „Green House“ bezuschusst werden.

Die drei Gemeinden, die beschlossen haben, ein solches Projekt zu starten, sind: Odobeşti, Horgeşti und Ungureni. Die Projekte wurden von den Gemeinderäten in Zusammenarbeit mit Spezialisten in diesem Bereich entwickelt.

Auf der Suche nach einer nutzbaren Finanzierung wurde das Nationale Programm zur Entwicklung des ländlichen Raums durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (EAFRD) als zuverlässige Finanzquelle identifiziert.

Der Gesamtbetrag aus dem Programm beträgt 147.278 Euro, von denen 117.516 Euro nicht zurückerstattet werden müssen. Die Finanzierungsverträge wurden im September 2014 unterzeichnet.